(via zukunftsaengste)
(via zuschlagenbisdukapierst)
Vielleicht ist es ne Eigenart des Menschen die wir stets in uns tragen
dass wir nie zufrieden sind mit dem was wir haben.
Uns trotz der reichlich vielen Güter, die wir haben,
noch in Neid vertiefen, scheinbar weil die Möglichkeit uns intensive Reize bietet.
Und aus diesem scheinbar angeborenen Übel
und der Angst davor wir könnten nie den Ansprüchen genügen,
folgt letztendlich die Bereitschaft uns und andere zu belügen,
als würden wir uns dadurch angenehmer fühlen.
Wohin gehen, wenn sich die Wege verzweigen,
man an der Fähigkeit zweifelt, die Ziele je zu erreichen?
Und statt aktiv zu sein und sich für einen Weg zu entscheiden,
bleibt man nur stehen wie versteinert am Fleck und geht nicht mehr weiter
ne wirklich sonderbare Sache,
wie allein gelassen sein und ohne Kompass in der Tasche
wenn die Sonne nicht mehr wandert
und wohin man blickt, alles sieht so gleich aus, wenn die letzte Möglichkeit wohl heißt, am besten gibt man gleich auf
und es ist schön, wie du versuchst mich zu trösten,
mich bei der Hand nimmst und mir sagst, wir beide suchen ne Lösung
ja ich bewundere deinen Mut und die Größe,
doch wenn ich mich selbst so sehr verachte, wie kannst du mich dann mögen?
Ich weiß mein Ego ist der Stolperstein bei jeglicher Verdrossenheit,
doch wie man das verändern könnte, geht in meinen Kopf nicht rein
und wie bekämpft man eigentlich diese ewige Verschlossenheit?
Sag nicht, indem man sich gelegentlich mal offen zeigt.
Es klingt so leicht, wenn du das sagst.
Ein Satz der nicht mal falsch ist, denn na klar, mit etwas Energie könntest klappen, das zum Lebensziel zu machen.
Wäre da nicht die Diskrepanz von Theorie und Praxis
denn der Umsetzung fühle ich mich so wies steht wohl nie gewachsen.
Leichter lebt sich’s hinter Masken, statt nen Weg dafür zu schaffen
und ganz klar dass ich wie alle zwar nach Seelenfrieden trachte,
doch spür meistens nur die Negativität, die auf mir lastet
und Gesellschaft ist Ballast und droht dich depressiv zu machen,
wenn man sich unter Menschen immer nur deplatziert betrachtet
und die heuchlerische Frage „na, wie geht’s dir?“ nicht verkraftet,
weil bei ernster Antwort eh nur auf die Wenigsten Verlass ist
ich umgehe sie stets mit Absicht und zurzeit bist du wahrscheinlich
auch die Einzige, mit der mir die Gespräche nicht verhasst sind
das ist regelrecht beachtlich, da gewöhnlich meine Reaktion
auf Nähe meist Distanz ist, sobald jemand meine Hand nimmt, lässt der Ekel mich verkrampfen.
Das Problem sind nicht die anderen, sondern etwas in mir selbst
und du verstehst, dass das nicht krank ist
trotzdem suchst du nach nem Weg, mich zu behandeln,
weshalb ich wieder erkennen muss, du hast das, was mich quält,
noch nie verstanden
doch ich weiß es zu schätzen, auch wenn ich mich benehme
als gäbe ich nur nen Scheiß auf die Menschen,
die Stimmung meistens nur ätzend
nicht mal ein einziges Lächeln bin ich bereit dir zu schenken,
fast so als könnte gar nichts diese dicke Eisschicht durchbrechen
ich weiß, ich sollte eigentlich was ändern, stattdessen neig ich tatsächlich zu Einsamkeit,
um mich ständig in Selbstmitleid zu ertränken
und manchmal schreib ich zwar Texte,
doch was mich meistens beschäftigt, ist Lebenszeit zu verschwenden
seltsam, dass die die am meisten haben, kaum Zufriedenheit erfahren,
ein Prinzip, das ich nach Jahren einfach nie verstanden habe
doch in ihm ist etwas Wahres, ich muss nur paar kurze Blicke
in den Spiegel dafür wagen
Du und Ich, wir beide sind ein seltsames Pärchen
und stets bestrebt einander irgendwie die Welt zu erklären
doch ohne je zu begreifen, dass wir ne Ewigkeit streiten
obwohl wir dabei nicht mal um denselben Gegenstand kreisen
und uns am wenigsten gleichen, du willst mich rauf- und ich dich runterziehen,
ich glaube, das ist der Unterschied, und ich weiß nicht genau, wie lange das funktioniert
und was, wenn wir das Spiel in diesem Ausmaß ein paar Runden spielen,
auf Dauer zwischen uns passiert.
Doch glaub mir, ich bewundere wie
du mich nach all dieser Zeit noch immer erträgst und in den Gesprächen,
die nichts zu bewegen vermögen trotz allem doch überhaupt nicht die Geduld verlierst
und doch bei mir bleibst, um für mich das letzte Licht zu spenden,
auch wenn’s immer dunkler wird
ich hasse meinen Egoismus, hasse seine Macht,
denn alles was sich in mir regt ist Missgunst
und du ziehst mich stets mit aller Kraft in seine Gegenrichtung
doch ein Gutes hat’s vielleicht ja doch,
dass du’s bis heute noch nicht schaffst, denn davon lebt die Dichtung, ich will dir bloß zeigen, dass ich dankbar bin.
Auch wenn es oft scheint als ob es anders ist, dafür, dass du mich einfach nicht verlassen willst,
bis zum Tag an dem das Licht vielleicht in meine Kammer dringt,
(via im-waiting-for-the-end)
(via karma-is-ne-miese-bitch)
Untitled by Cheryl Cashin
Via Flickr:
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(via niewach)